Weiterlesen: Robert Oppenheimer, Manhattan-Projekt, Japan 1945, Abwurf der Atombombe ...
Robert Oppenheimer - Vater der Bombe?
technically sweet
So etwas wie Freunde waren Einstein und der Vater der Atombombe. Beide warnten vor den Folgen der Atombombe für den Weltfrieden.
Der brillante, vielseitig gebildete Atomphysiker Julius Robert Oppenheimer wurde 1942 zum Leiter des Labors in Los Alamos ernannt, wo er die Arbeiten an der ersten Atombombe zu ihrem erfolgreichen Abschluss führte. Seine Haltung zu der schrecklichen Waffe man nannte ihn den Vater der Atombombe war komplex: Einerseits bekannte er, das Handwerk des Teufels getan zu haben, andererseits rechtfertigte er den Einsatz der Atombombe gegen Hiroshima. Und nicht zuletzt fand er sie technically sweet.
1947 wurde Oppenheimer Direktor des Institute for Advanced Studies in Princeton, an dem auch der emigrierte Albert Einstein arbeitete. Der hoch geehrte Nobelpreisträger versuchte zu dieser Zeit, mit Hilfe der Relativitätstheorie die Quantenmechanik
zu widerlegen. Einstein ist vollständig plemplem, meinte Oppenheimer angesichts dieses Kampfes gegen wissenschaftliche Windmühlen. Zugleich pries er die Relativitätstheorie, die ihm als Atomphysiker täglich zu Diensten war. Enge Kollegen und so etwas wie Freunde seien er und Einstein gewesen, meinte Oppenheimer Jahre nach dessen Tod.
mit der Einstein-Zitatmaschine!
Seinen Zeitgenossen riet er: Ich denke es kann nur nützlich sein, wenn man zunächst die Wolken des Mythos, der Einstein umgibt, zerstreut, um die hohe Bergspitze zu sehen, die sich dahinter verbirgt. Oppenheimers eigene Aufklärungen zu Einstein blieben von Sympathie getragen: Einstein umgab stets eine wunderbare Reinheit, die zugleich kindlich und auch zutiefst starrköpfig war.









