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Das deutsche Atombombenprojekt
Nur langfristig kriegswichtig
Ab 1939 versuchte Deutschland Kernwaffen zu entwickeln. Die Forschung kam aber bis Kriegsende nicht über Versuche zu Atomreaktoren hinaus.
Noch vor Kriegsbeginn am 1. September 1939 starteten in Deutschland die Bemühungen um den Bau einer Atombombe. So beschlossen am 29. April deutsche Wissenschaftler unter dem Vorsitz Abraham Esaus, des Leiters der Technisch-Physikalischen Reichsanstalt, die Gründung des Uranvereins. Die Uranvorräte wurden sichergestellt und ein Ausfuhrverbot für den Bombenrohstoff erlassen. Im Sommer nahm dann die Fachsparte Kernphysik in der Forschungsabteilung des Heereswaffenamtes ihre Arbeit auf. Nach Kriegsbeginn verpflichtete das Heer prominente Physiker zur Mitarbeit in dieser Abteilung - darunter Werner Heisenberg, der die Leitung der deutschen Kernwaffenforschung übernahm.
Ähnlich wie die Forscher in Frankreich, Großbritannien und den USA, sehen sich die deutschen Physiker neben den neuartigen wissenschaftlichen Fragen mit ungewohnten technischen Problemen konfrontiert. Ein Durchbruch lässt auf sich warten. Als die deutschen Forscher den Militärs auch 1942 noch keine Hoffnung auf einen schnellen Erfolg bei der Entwicklung einer Atombombe machen können, gibt das Heereswaffenamt das Projekt an den Reichsforschungsrat ab.
mit der Einstein-Zitatmaschine!
Es ist umstritten, warum das deutsche Militär sein Engagement zurücknahm - anders als das amerikanische, das ab 1942 die Kernforschung bündelte und mit immensen finanziellen Mitteln ausstattete. Einige Historiker vermuten, dass ein Teil









