Einsteins Abschied von Berlin
Einstein verläßt Deutschland
Anders als meist beschrieben, hat Einstein seinen Entschluss Deutschland zu verlassen nicht erst 1933 gefasst. Die sichtbare Faschisierung der Weimarer Republik ließ ihn, trotz allen Engagements für ihren Erhalt, auch bereits über Emigration nachdenken.
Bereits im Jahr 1931 wollte sich Einstein an Max Planck mit der Bitte wenden, dass meine deutsche Staatsangehörigkeit aufgehoben wird. Aber er schickte den Brief dann doch nicht ab. Während seiner Seereise in die USA, im Dezember 1931, hielt er jedoch bereits in seinem Tagebuch fest: Heute entschloss ich mich, meine Berliner Stellung im Wesentlichen aufzugeben.
Im Frühjahr 1932 verabredete er ein dauerndes halbjähriges Engagement an dem gerade erst entstehenden Institute for Advanced Study in Princeton (USA). Als er im Dezember 1932 mit seiner Frau
Elsa die kleine Villa in Caputh für den Winter verriegelte und zu einem Forschungsaufenthalt in die USA aufbrach, sagte er zu ihr: Schau sie Dir sehr gut an, Du wirst sie niemals wieder sehen. So kam es.
Im März 1933, kurz vor seiner Rückreise nach Europa, erklärte Einstein, er werde Deutschland, solange Hitler an der Macht sei und die Bürgerrechte suspendiert wären, nicht mehr betreten. Er richtete sich vorläufig in Belgien ein und erklärte seinen Austritt aus der Preußischen Akademie und aus der deutschen Staatsbürgerschaft. Die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft zögerten die deutschen Behörden bis 1934 heraus. Sie wollten noch eine Reichsfluchtsteuer erpressen.
mit der Einstein-Zitatmaschine!









