Kindheit in München
Der Depperte wurde Klassenbester
Ab Oktober 1885 besuchte Einstein eine große katholische Volksschule mit über 2.000 Schülern aus allen Schichten. Zuvor hatte er eine Hauslehrerin mit einem Jähzornanfall in die Flucht geschlagen. Einstein erinnerte sich, dass unter den Kindern besonders in der Volksschule der Antisemitismus lebendig war. Er gründete sich auf die den Kindern merkwürdig bewussten Rassenmerkmale und auf Eindrücke aus dem Religionsunterricht. Thätliche Angriffe und Beschimpfungen auf dem Schulweg waren häufig, aber meist nicht gar zu bösartig. Sie genügten immerhin, um ein lebhaftes Gefühl des Fremdseins schon im Kind zu festigen.
Oft spielte Einstein alleine, war eher ein Einzelgänger. In der Schule mit einem glänzenden Zeugnis Klassenbester, mied er neben dem Sportunterricht das weitverbreitete Soldatenspielen. Eine Militärparade kommentierte er so: Wenn ich einmal groß bin, dann will ich nicht zu diesen armen Leuten gehören.
Jüdisches Elternhaus - liberale Toleranz
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Einsteins Geige
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Vom Spätzünder zum Genie
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