In Amerika nicht heimisch
Einsteins Amerikabild
Einstein hat die englische Sprache nie richtig gelernt. Neben seinem Alter - als er nach Amerika emigrierte war er bereits 57 Jahre alt - spielte eine Rolle, dass er sich dort nie richtig heimisch fühlte und Sehnsucht nach dem alten Europa verspürte.
Bereits Einsteins erste USA-Reise im Jahr 1921 zusammen mit Chaim Weizmann sammelte er Geld für die Hebräische Universität in Jerusalem geriet zu einem Siegeszug des Physikers. Reporter belagerten das Ehepaar regelrecht. Einstein war von dem Empfang überwältigt und flirtete noch mit der Bewunderung, die ihm entgegenschlug, kurze Zeit darauf äußerte er schon gegenüber dem Besitzer der New York Times, er halte die Begeisterung der Menschen für ihn für psychopathologisch.
Am 8.7.1921 gab erneut die New York Times ihren Lesern wieder, was Einstein im Interview mit einer niederländischen Zeitung gesagt hatte: Nach Einstein regieren hier die Frauen. - Der Wissenschaftler sagt, amerikanische Männer seien die Schoßhündchen des anderen Geschlechts. Die Leute langweilen sich unendlich.
Die heftige Empörung der Amerikaner über Einstein legt sich schnell, die Bewunderung für ihn blieb ungebrochen. Er ließ jedoch in vielen Äußerungen erkennen, dass er mit dem gegenüber Europa viel moderneren Amerika seine Probleme hatte. Ob es um
mit der Einstein-Zitatmaschine!









